Impf-Studie der Harvard-Universität: «Faktenchecking» und woher die Gelder dafür kommen

Impf-Studie der Harvard-Universität: «Faktenchecking» und woher die Gelder dafür kommen

Eine Studie der Harvard-University kommt zum Schluss, dass die Impfung, als primäre Massnahme zur Entschärfung der COVID-19 Situation, keine erkennbare Verbesserung der Infektionszahlen bringt. Medien, die darüber berichten, werden durch Faktenchecker der Mainstream-Medien kritisiert.

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von Kati Schepis am 27.10.2021, 04:25 Uhr
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Am 30. September 2021 wird im namhaften European Journal of Epidemiology eine Studie von der Harvard-Universität publiziert und am 5. Oktober 2021 in einem Artikel auf der Gesundheitsplattform Medinside kurz thematisiert. Die besagte Analyse, die Daten aus 68 Ländern und 2947 Bezirken der USA untersucht hat, kommt zum Schluss, dass die Impfung als primäre Massnahme zur Entschärfung der aktuellen Situation nochmals überdacht werden solle, da hohe Fallzahlen von COVID-19 mit hohen Durchimpfraten zu korrelieren scheinen.
Der Autor schlussfolgert: «Auf Länderebene scheint es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen dem Prozentsatz der vollständig geimpften Bevölkerung und den neuen COVID-19-Fällen in den letzten 7 Tagen zu geben. Tatsächlich deutet die Trendlinie auf eine geringfügig positive Assoziation hin, sodass Länder mit einem höheren Prozentsatz der vollständig geimpften Bevölkerung mehr COVID-19-Fälle pro 1 Million Menschen haben».
Nachdem es in den öffentlichen Medien um die besagte Studie lange ruhig bleibt, wird sie am 20. Oktober 2021 im «Nebelspalter» mit dem Titel «Impfquote nicht entscheidend: Die Studie, die fast alle verschweigen wollen» thematisiert.

Dünne Datengrundlage

Der «Faktencheck» des Tagesanzeigers erscheint prompt einen Tag später und klassifiziert den Inhalt des Nebelspalter-Artikels als zu 100 Prozent falsch. Der Harvard-Studie stellt der «Tages-Anzeiger» eine eigene Analyse gegenüber, die festgestellt habe, dass eine hohe Durchimpfrate der Kantone mit einer tiefen Anzahl Neuinfektionen korreliere. In Anbetracht der dünnen Datengrundlage scheint dieser Vergleich doch etwas anmassend.
Im Artikel wird denn auch zugegeben: «Der Zusammenhang ist augenscheinlich, aber nicht kausal. So gab es in den letzten vier Wochen zum Beispiel mehr Neuinfektionen in Zürich als in Nidwalden, obwohl ein viel höherer Anteil der Zürcher immunisiert ist. Das zeigt: Die Impfquote ist ein entscheidender, aber eben nicht der einzige Faktor in dieser Pandemie.»
Die Argumente, weshalb der Inhalt des Nebelspalter-Artikels falsch sein soll, sind wenig nachvollziehbar, ebenso die Erklärungen, mit welcher der Autor der Publikation seine eigenen Schlussfolgerungen zu den vorliegenden Daten relativiert. Ob die Publikation wohl in Kürze zurückgezogen oder das Fazit in eine «konforme Version» umformuliert wird? Die Harvard-Studie weise diverse Mängel auf, zitiert der «Tages-Anzeiger» vier Wissenschaftler, die sich in einem publizierten Kommentar kritisch zur Studie geäussert haben.
Zwei dieser Wissenschaftler seien an der «London School of Hygiene & Tropical Medicine» tätig, einer der «weltweit renommiertesten Institutionen in den Bereichen Bevölkerungsgesundheit und Infektionskrankheiten», so der Tagi. Wird eine Analyse wie die Harvard-Studie, welche die «hohe Wirksamkeit» der «COVID-Impfung» und damit das öffentliche Narrativ hinterfragt, angegriffen, sollte jeder kurz analysieren, wer die Geldgeber («Funders») der Angreifer sind. Der Weg der Geldflüsse scheint weltweit zu einigen wenigen Institutionen zu führen, die momentan überall die Fäden spinnen. Eine Verschwörungstheorie?

Drei wichtige Punkte

Interessanterweise prangern die kritischen Wissenschaftler bei der Harvard-Analyse eingangs drei Punkte an, die analog auch bei den Impfstoffstudien resp. der «Pandemiepolitik» angeprangert werden könnten: 1. Primär hätten in der Harvard-Studie schwere COVID-Erkrankungen, Hospitalisationen und Todesfälle untersucht werden sollen und nicht «Fallzahlen», so die Kritiker. Lesen wir die Protokolle der Zulassungsstudien der «COVID-Impfstoffe» durch, so stellen wir fest, dass im primäreren Wirksamkeitsendpunkt ebenfalls «leichte COVID-Erkrankungen», also auch wenig aussagende Fallzahlen (Halsschmerzen, Schnupfen, Kopfschmerzen oder Fieber in Kombination mit einem positiven PCR-Test) und keine schweren Verläufe, die zu Hospitalisationen oder Tod geführt haben, evaluiert wurden. Auf diesem Endpunkt basierend wurden die befristeten Zulassungen erteilt. Wieso hat bis heute keine Zulassungsbehörde und auch kaum jemand aus der Ärztewelt, resp. Wissenschaft bemängelt, dass dieser primäre Studienendpunkt weder klinisch noch epidemiologisch relevant ist? 2. Die Anzahl bestätigter «COVID-Fälle» sei wenig aussagekräftig, da sie zugrunde liegende Parameter wie z. B. die Test-Strategie in den Ländern nicht berücksichtige. Exakt so ist es aktuell auch mit den Fallzahlen positiv Getesteter: Mittels Einführens des erweiterten «COVID-Zertifikates» und wöchentlichen Massentests an Schulen lassen sich Fallzahlen nach Belieben in die Höhe treiben und auf ihnen basierend wiederum willkürlich Massnahmen begründen. Wieso hinterfragt seit 19 Monaten niemand, dass unser Leben basierend auf Fallzahlen, die mit einem offensichtlich mangelhaften PCR-Test, insbesondere auch bei «Asymptomatischen», früher «Gesunden» genannten, generiert werden, immer deutlicher eingeschränkt wird? 3. Der Beobachtungszeitraum von sieben Tagen zur Beurteilung, ob Fallzahlen sanken oder stiegen, sei zu kurz, monieren die Kritiker weiter. Der Erfolg einer Impfung müsse über einen sehr viel längeren Zeitraum beurteilt werden. Der Vorschlag klingt prinzipiell vernünftig. Weshalb nur wurden die «COVID-Impfstoffe» basierend auf Daten über gerade einmal zwei Monate befristet zugelassen? Wurde die Zulassung für die Booster-Impfung gestern basierend auf einer Datenbankanalyse über einen Beobachtungszeitraum von lediglich vier Wochen erteilt?

Einwandfreie Studien sind rar

Wieso wird die fehlende Wissenschaftlichkeit nur bei Untersuchungen, welche die Glaubwürdigkeit der «Pandemiemassnahmen» ins Wanken bringen, beanstandet? Methodologisch einwandfreie Studien, die ihren Namen auch verdienen, sind zu «Corona-Zeiten» äusserst rar. Wieso wurde etwa die Häufigkeit und die Dauer des Auftretens von «Long-COVID-Symptomen» bis heute kaum in einer sauber aufgesetzten prospektiven Studie untersucht und mit anderen (respiratorischen) Erkrankungen wie beispielsweise Influenza oder Mononukleose («Pfeiffersches Drüsenfieber») verglichen? In der Ciao-Corona-Studie rapportierten Kinder mit Antikörpern gegen SARS-CoV-2 vergleichbar selten «Long-COVID-Symptome» wie Kinder ohne SARS-CoV-2-Antikörper.
Müsste ein wirklich wirksamer Impfstoff nicht eine eindeutige (negative) Korrelation zwischen hohen Impfquoten und tiefen Fallzahlen zeigen? Belegen die in der Harvard-Analyse untersuchten «Real-World-Daten», was die Zulassungsstudien schon längst gezeigt haben, nämlich dass die «COVID-Impfstoffe» unwirksam und schon allein deshalb unnötig sind?
Das «Faktenchecking» ist schon länger «en vogue» und scheint aktuell sowohl in den sozialen Medien, als auch in den öffentlichen staatsfinanzierten Zeitungen den seit 19 Monaten längst überfälligen gänzlich fehlenden Diskurs zwischen Ärzten und Wissenschaftlern zu ersetzen. Die Wissenschaft verkommt so in der Öffentlichkeit zu einer Pseudowissenschaft. «Faktenchecker» verfügen leider oftmals über keine wissenschaftliche Ausbildung. Dies trifft auch auf den Autoren des Tagesanzeiger-Artikels zu, der gleichzeitig Leiter des «Faktencheckerteams» ist.
Seit wann benötigen wir eine Instanz, die uns bevormundet und sagt, was wahr und was falsch ist? Sollen wir uns als mündige Menschen fortan nicht mehr selbst informieren und kritisch abwägen, welchen «Fakten» wir glauben und welchen nicht? Ist es nicht eine äusserst gefährliche Tendenz, wenn uns fortan vorgegeben wird, nur noch das als «Wahrheit» hinzunehmen, was uns als vermeintlich einzige «Wahrheit» verkauft wird? Wurde solch eine Vorgehensweise früher nicht als «Zensur» bezeichnet? In der Liste der illustren «Faktencheck-Finanzierer» findet man nicht unbedingt Persönlichkeiten und Institutionen, denen man intuitiv einen Orden für die «aufrechte Verteidigung der Wahrheit» verleihen würde.
Die in Genf lokalisierte Impfallianz GAVI ist aktuell massgeblich am weltweiten «COVID-Impfprogramm» beteiligt. 2009 wurde GAVI von der Schweizer Regierung Immunitätsstatus und Steuerbefreiung erteilt. Dies, obwohl das Impfen definitiv kein Wohltätigkeitsgeschäft, sondern ein lukratives Business mit einem Return-on-Investment-Verhältnis von 20:1 ist.
In einer Zeit, in der uns, beeinflusst von mächtigen Institutionen, vorgegeben wird, was «wahr» und «falsch» ist und die Wahrheit hierbei scheinbar auf den Kopf gestellt wird, sollte sich jeder fragen, wer es wirklich gut mit uns meint und wer wohl eher nicht. Jeder sollte selbst sorgfältig recherchieren, sich ausgewogen und bei möglichst vielfältigen und unabhängigen Quellen informieren. Dies gilt auch für die Abstimmung vom 28. November über das «COVID-Gesetz». Ist ein Gesetz, das uns von Regierung und öffentlichen Medien als «unabdingbar» für unser gesellschaftliches Leben verkauft und zu dem jeglicher kritischer Diskurs unterbunden wird, in Tat und Wahrheit unnötig, verfassungswidrig und gefährlich? Eine fundierte rechtliche Analyse kommt zum Schluss, dass das erweiterte «COVID-Zertifikat» und die mit ihm verbundenen Eingriffe in die Grund- und Freiheitsrechte unverhältnismässig und damit widerrechtlich sind.

Kati Schepis hat an der ETH Zürich Pharmazie studiert und arbeitet seit über zehn Jahren in der Pharmaindustrie.

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