CORONA: Die aktuellen Zahlen, Trends und Fakten

CORONA: Die aktuellen Zahlen, Trends und Fakten

[UPDATE 20. Januar 2022] Hier finden Sie die neuesten relevanten Zahlen zu Corona und wie sich diese in der Schweiz, aber auch international entwickeln. Ein Update erscheint jeden Donnerstag.

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von Nebelspalter Datenteam am 20.1.2022, 15:00 Uhr
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Grafik der Woche

Vergleich Todesfälle 2020/2021
Es sind 2021 deutlich weniger Menschen in der Schweiz an COVID-19 gestorben, als im Jahr 2020. Dies obwohl im Jahr 2021 mehr als doppelt so viele positive Fälle registriert wurden. Im Jahr 2020 wurden 460'000 positive Fälle verzeichnet und im Jahr 2021 fast 1,1 Millionen Fälle. Die Zahlen berücksichtigen nicht, ob jemand effektiv an COVID-19 gestorben ist, oder ob andere Ursachen zum Tod geführt haben.
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Quellen: BAG/BFS

 

Übersicht Epidemiologische Lage

Gesamtübersicht seit Beginn der Pandemie. Fälle, Hospitalisationen und Todesfälle nach Altersklassen. Zeitperiode: 2 Jahre (2020 und 2021).
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Woche 2 vom 10. Januar 2022 Es wurden in der Schweiz innerhalb einer Woche 603'970 Tests durchgeführt. Davon waren 185'406 positiv. Das sind rund 2,4% mehr als letzte Woche. Die Hospitalisationen nahmen um 26,4% ab, die Todesfälle um 9,2%.

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Quelle: BAG

Laborbestätigte Fälle nach Altersgruppen in absoluten Zahlen
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Laborbestätigte Hospitalisationen nach Altersgruppen in absoluten Zahlen
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Die meisten positiven Fälle wurden in der Altersgruppe 30-39 mit 35'357 Fällen verzeichnet. In dieser Altersgruppe wurden 44 Personen hospitalisiert. Todesfälle gab es keine in dieser Altersgruppe. In der Alterskategorie 0-59 verstarben 3 Personen.
Auslastung Intensivstationen (IS), Schweiz
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Auslastung Gesamte Spitalkapazität, Schweiz
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Laborbestätigte Todesfälle nach Altersgruppen in absoluten Zahlen
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98 Prozent der verstorbenen Personen haben mindestens eine Vorerkrankung.
Von den seit Beginn der Epidemie verstorbenen Personen, bei denen vollständige Angaben vorhanden sind (97%), litten 98% an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen bei verstorbenen Personen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen (61%), Bluthochdruck (61%) und chronische Nierenerkrankungen (28%). Seit der Woche 24/2020 hat sich die Häufigkeit der Vorerkrankungen im Vergleich zur ersten Phase nicht grundlegend verändert.


Vergleich sämtliche Todesfälle in der Schweiz in der Periode Februar 2020 bis Ende August 2021

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Hinweis: Das BAG und BFS teilen die Altersklassen unterschiedlich ein. Deshalb ist ein direkter Vergleich nicht möglich.

 

Geimpfte Personen in der Schweiz
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Impfquote in der Schweiz nach Altersklassen
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Mehr als 4000 schwerwiegende Nebenwirkungen der Impfungen

Stand 12. Januar 2022, Quelle: BAG / Swissmedic Es wurden von Swissmedic 4277 Fälle mit schwerwiegenden Nebenwirkungen registriert.
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Schwerwiegende Nebenwirkungen sind solche, die tödlich oder lebensbedrohend sind, eine Hospitalisation oder deren Verlängerung erfordern, zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führen oder sich in einer angeborenen Fehlbildung/einem Geburtsfehler äussern. Und zudem solche, die als medizinisch wichtig beurteilt werden, weil sie Patientinnen und Patienten akut gefährden oder eine Behandlung erfordern, um einen schwerwiegenden Ausgang zu verhindern. Zu den nicht-⁠⁠schwerwiegenden Nebenwirkungen gehören alle anderen Nebenwirkungen.

Aufteilung der Nebenwirkungen nach Altersklassen

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Die Betroffenen waren im Mittel 52 Jahre alt, wobei 12,9% 75 Jahre oder älter waren. In den als schwerwiegend eingestuften Fällen lag das mittlere Alter bei 54,3 Jahren und bei Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Todesfall bei 79,6 Jahren.
In 192 der schwerwiegenden Fälle sind Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Trotz einer zeitlichen Assoziation gibt es in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall war.


Internationale Daten und Vergleiche

Verschiedene Länder im Vergleich Impfquote / Positive Fälle

Positive Fälle in verschiedenen Europäischen Ländern
Stand Booster-Impfungen

Todesfälle pro Million Einwohner im Verhältnis zu positiven Tests

Ländervergleich Frankreich und Schweden

 

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